Welche Zukunft hat die Fotografie?

In Anbetracht der aktuellen Flut an Kongressen und Tagungen, die sich dem Thema der Identität und Zukunft der Fotografie im dritten Millennium widmen, erscheint es immer dringlicher den einschneidenden Wandel zu reflektieren, welcher die Kommunikationsinstrumente und -formen der Fotografie bereits verändert hat und auch nach wie vor modifiziert. Die visuelle Kultur der Gegenwart ist von…

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Wie „original“ soll die ausgestellte Kunst sein?
Theorie

In den letzten Jahren laufe ich häufiger durch Foto-Ausstellungen in Museen, bei denen ich Arbeiten begegne, die ich andernorts schon einmal gesehen habe und die in meiner Erinnerung doch anders aussehen als bei der ersten Begegnung mit ihnen. Das betrifft nicht nur Werke von Zeitgenossen, die nach der ersten Produktion ungerührt Größe, Rahmung, Drucktechnik o.a.…

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Über das neue Pathetische

Friedrich Schiller schrieb 1801 in seinem Text „Über das Pathetische“ über das Vergnügen am Leid und großen Gefühlen und der Freiheit darin. Aber was bedeutet Pathos heutzutage? Ist es jene Distanz die Andreas Mühe in seiner aktuellen Ausstellung in den Hamburger Deichtorhallen (19.5.-20.8.2017) postuliert? Der Ausdruck von Pathos, großen Emotionen und Leid war seit jeher…

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Foto-Manifeste

Mit Kategorien kommt man im Leben immer schnell an Grenzen, so auch mit unserem „Extern“, wo eigentlich auf Veranstaltungen und Ähnliches verwiesen werden soll. Das Ähnliche ist hier jedoch eine großartige Homepage, die sich mit einem fototheoretischen Thema beschäftigt und die im unüberschaubaren Internet nicht übersehen werden sollte: Die 2016 von Bernd Stiegler und seinen Konstanzer Studierenden…

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Foto-Theorie: Eine vergangene Mode?

Die helle Kammer ist ein Buch, das neben Walter Benjamins Essays vielleicht die größte Resonanz innerhalb des theoretischen Diskurses zur Fotografie im vergangenen Jahrhundert erhalten hat. Der innovative Ertrag dieser Schrift ist gleichwohl reichlich begrenzt und so war ich überaus erfreut über einen Essay von Christoph Ribbat, der 2004 im Kunstforum International erschien und den Titel…

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Sascha Weidner – It’s all connected somehow

Eine Ausstellung im Sprengel Museum vom 29.07. bis 19.11.2017 Sascha Weidner schaute mit der Zärtlichkeit eines irritierten Romantikers auf diese Welt, die sich ihm bot, in Georgsmarienhütte, wo er 1976 geboren wurde und aufwuchs, in Braunschweig, wo er sein Studium 2004 als Meisterschüler von Prof. Dörte Eißfeldt abschloss, in Los Angeles, Berlin, Frankfurt, Sydney, Kyoto,…

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Andrés Mario Zervigón, Photography and Germany

Es gibt Buchtitel, die man getrost als misslungen bezeichnen kann: Photography AND Germany zählt sicherlich dazu. Freilich kann man dies nicht dem Autor, Andrés Mario Zervignón, Professor für Foto-Geschichte an der Rutgers University (NJ), vorwerfen. Sein 224 Seiten umfassendes Bändchen ist nämlich in der Reihe „Exposures“ erschienen, die durchgängig mit Wortpaaren auftritt. Auch im Falle…

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Rückblick auf einen Markt-Erfolg

Das Frankfurter Städel, bislang kein wirklicher Ort der Fotografie, wagt sich an einen ersten Rückblick auf die Erfolgsgeschichte der neunziger und frühen nuller Jahre: die Becher-Klasse. Unter dem Titel „Fotografien werden Bilder“ sind dort noch bis 13. August 2017 ausgewählte Arbeiten von Volker Döhne, Andreas Gursky, Candida Höfer, Axel Hütte, Tata Ronkholz, Thomas Ruff,  Jörg…

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„Im Dialog: DAS Foto!“
Sprengel

In seiner neuen Veranstaltungsreihe „Im Dialog: DAS Foto!“ lädt das Sprengel Museum monatlich jeweils zwei Personen – KünstlerInnen, KuratorInnen, DozentInnen, GaleristInnen, PublizistInnen und andere Freunde der Kunst – zur Vorstellung ihres wichtigsten Fotos ein. Welches ist ihr Lieblingsbild, was hat es dazu gemacht und wieso kann es in der Flut der fotografischen Bilder doch bestehen?…

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