Über den Coffee-table hinaus: Ein erstaunliches neues Kunstmagazin

Erweitert die „Brigitte“ – nach dem erfolgreichen Launch ihres Ü40-Magazins mit dem Addendum „woman“ – ihr Portfolio nun um die numerisch attraktive Kategorie der über Sechzigjährigen oder welches Magazin kündigt sich hier unter dem Namen „Ursula“ an? Schließlich zählte der Name zwischen 1920 und 1950 zu den häufigsten Vornamen im deutschsprachigen Raum. Das Rätsel ist…

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Wenn Masse in Klasse umschlägt: Bettina Dunker zum Bilder-Plural in der zeitgenössischen Fotografie

Dass Fotografie in der zeitgenössischen Kunst nicht immer in Gestalt eines Einzelbildes (vielfach als „Tableau“) begegnet, sondern – im Gegenteil – bevorzugt als ein plurales Phänomen, ist nicht erst seit der verstärkten Diskussion von Archiven, dem Internet oder auch der Bilderflut ein bekanntes Phänomen. Ein Foto kommt selten allein. Abgesehen von einigen Ausstellungen, die sich…

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Toiletpaper (ein paradoxes Magazin)

Es ist den Arbeiten im Heft anzusehen, dass der Fotograf ein Werbefotograf ist. Licht-Einsatz, Farben und Formen / Figuren sind werbewirksam platziert. Pierpaolo Ferrari, Werbefotograf, und Maurizio Cattelan, Künstler, sind die Ideengeber und Produzenten der Zeitschrift Toiletpaper. Seit 2010 erscheint das Heft, das nur aus Fotografien besteht und keinen Text beinhaltet, in regelmäßigen Abständen –…

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Shape of Light – Eine Geschichte der abstrakten Fotografie

Der Titel mancher Bücher klingt so umfassend und wirkt deswegen so einschüchternd, dass man es unbedingt selbst besitzen muss. Das trifft auch für diesen Katalog zur Ausstellung der Londoner Tate Modern zu, der zudem als Paperback auch recht preisgünstig ist (ca. 28 €). Zwar ist der Titel nicht wirklich präzise gewählt, da sich das Buch weniger auf…

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Lichtempfindlich – Allgemeine Themen und eine subjektive Sammlung

Die in Sindelfingen, nah bei Stuttgart, beheimatete Sammlung Schauffler ist eine private Sammlung, die in einem großen, ehemaligen Industriegebäude, dem so genannten Schauwerk, in wechselnden Präsentationen aus ihrem umfangreichen Bestand zeigt. Die erfreulich bescheiden, aber quantitativ erstaunlich umfangreiche Sammlung konzentriert sich seit 1979 auf zeitgenössische Kunst und hat in diesem Zusammenhang auch zahlreiche fotografische Werke integriert.…

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Kunstgeschichte unter dem Diktat der Ökonomie? “Performative” Perspektiven

Wie vital ist eigentlich unser Fach? Sicherlich einer der originellsten Kunst- und Architekturhistoriker der Gegenwart, der auch spätestens seit seinem Bändchen Die Kunst der Gegenwart. 1960 bis heute (München 2008) einem breiteren Publikum bekannt ist, dürfte der ETH-Professor Philip Ursprung sein. Die ungewöhnliche Optik, die sich schon dort andeutete, wird in seiner jüngsten Aufsatzsammlung ausgeführt…

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Ein Vierteljahrhundert Theorie und Kunst: Rückblick auf eine EIKON-Sonderpublikation

Dieses Buch ist schon nicht mehr ganz neu, aber immerhin eine der innovativsten Publikationen der vergangenen Jahre zum thematischen Horizont dieses Blogs. Der Anlass war das 25-jährige Jubiläum der 1991 gegründeten Zeitschrift für Fotografie und Medienkunst “EIKON”, die seitdem regelmäßig in Wien erscheint und sich vor allem mit jüngeren künstlerischen Positionen beschäftigt. Die Anzahl der…

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DIE NEUEN DEUTSCHEN DOKUMENTARISTEN – Das Nachleben der Neuen Sachlichkeit in der Fotografie der 1960er- und 1970er-Jahre

Auf dieses Buch werden schon viele Leser lange gewartet haben, vielleicht ohne dass es ihnen bewusst war. Auf der Basis einer grundlegenden Reflexion jener Veränderungen, welche die bundesdeutsche Gesellschaft in den 1960er- und 1970er-Jahren geprägt haben, verfolgt Alessandra Nappo die Veränderung der fotografischen Bildsprache jener Zeit. Es geht um die Wiederentdeckung der Fotografie der Neuen…

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