Wenn ich mir Deine Interessensgebiete anschaue, dann möchte ich sagen, dass Du Fotografie stets im gesellschaftlichen und/oder politischen Kontext betrachtest – einverstanden? Wie würdest Du das Spannungsfeld von Fotografie als Kunst und politischen Inhalten beschreiben? Genau, mich interessiert die Rolle von Bildern in Machtdiskursen. In meiner Arbeit – als Wissenschaftlerin, Kunstkritikerin, Autorin und Lehrende –…
WeiterlesenKurierbegleitungen – Notwendiges Übel?
Werden sammlungseigene Fotografien oder Kunstwerke an ein anderes Haus ausgeliehen, ist dies immer mit einem gewissen Risiko für das zu leihende Werk verbunden. Das Risiko umfasst verschiedene Aspekte, welche es vor einer Ausleihe abzuwägen gilt. Gerade während einer Reise oder eines auswärtigen Aufenthaltes spielt die Sicherheit des Werkes vor Diebstahl oder Vandalismus eine erhebliche Rolle.…
WeiterlesenDie mühsamen Editionen
Diese Situation kennen sicher viele Leser*innen des Blogs: Speziell im Dezember darf man als „Fach-Idiot*in“ manchen Bekannten und Verwandten erklären, was man im Alltag eigentlich so macht und warum das interessant sein soll. Schnell folgt die Frage nach den Besonderheiten der Fotografie im Unterschied zu anderen Bildern, die man in möglichst verständlichen Worten („einfacher Sprache“)…
Weiterlesen4 Fragen an…Christopher Muller
Du bist in den neunziger Jahren bekannt geworden mit Stillleben, hast dann Deinen motivischen Horizont sehr rasch erweitert über Collagen und Landschaften. Kontinuierlich aber ist Deine – auch in den Fotografien stets erkennbar – Auseinandersetzung mit der Tradition der Malerei. Wie würdest Du allgemein das Verhältnis zwischen den beiden Medien beschreiben: ist Fotografie im 21.…
WeiterlesenDigitale Daten im Werkkontext – Eine Herausforderung?
Kommen heute Fotografien in eine Sammlung, sind dies in vielen Fällen Digitaldrucke oder digital ausbelichtete Materialien. Neben den geprinteten Werken gibt es jedoch eine weitere Ebene von Materialität, ohne die eine Entstehung des Bildes nicht möglich wäre, die digitalen Daten. Doch was ist fotokonservatorisch gesehen die Herausforderung bei diesen? In der Ausbildung von Fotorestaurator*innen stehen…
Weiterlesen„Ist das noch Fotografie?“ Oder: wo sind die Gattungsgrenzen?
Die Zweifel, ob „solche Bilder“ überhaupt noch als „Fotografie“ zu bezeichnen sind, stellt sich aktuell im Zusammenhang der allgegenwärtigen KI-Debatte wiederholt. Ich wage zu prognostizieren, dass es sich hierbei um eine unfreiwillige Mode handeln wird, die in ein paar Jahren an den Rand des Interesses gerückt sein wird. Meine Erwartung gründet sich auf die Erinnerung…
Weiterlesen4 Fragen an…Kathrin Sonntag
Du bist – was ich nicht auf Dein Studium bei Lothar Baumgarten zurückführen möchte – alles andere als eine konventionelle Fotografin, denn Du zelebrierst weder das einzelne Meisterwerk noch arbeitest Du in klassischen Serien. Das Arrangieren und Installieren ist vielmehr das Kennzeichen Deiner Präsentationen. Siehst Du Dich selbst als eine installativ arbeitende Fotografin oder als…
WeiterlesenWie wird man eigentlich Fotorestaurator*in?
Das Studienfach der Konservierung und Restaurierung von Fotografie ist im Vergleich zu vielen anderen Mainstream-Studiengängen eine Rarität. Die lange Ausbildungsdauer mit vielen meist unbezahlten Praktika, gepaart mit den eher begrenzten Berufsaussichten später macht es dem Studienfach nicht leicht zu bestehen. Doch trotz dieser Umstände gibt es uns Fotorestaurator*innen. Aber wie wird man eine selbige? Vor…
WeiterlesenMalerei- und Fotogeschichte: Spekulationen zu einem möglichen Verhältnis
Es ist bereits eine Tradition den „Dialog“ zwischen zwei künstlerischen Bildformen zu beschwören, deren Kunstgeschichte sich deutlich voneinander zu unterscheiden scheint: die Malerei und die Fotografie. Das letztgenannte Medium, das stets als „technisch“ bezeichnet wird – als wenn die Malerei jeglicher technischer Mittel entbehren würde -, ist bekanntlich erst 1839 patentiert worden und erst im…
Weiterlesen4 Fragen an…Bertram Kaschek
Du bist einer der wenigen Kuratoren, die über zwei Standbeine verfügen: die alte Kunst (Schwerpunkt: deutsche und niederländische Druck/Graphik) und die Fotografie. Wie ist es dazu gekommen? Bereits während meines Studiums der Kunstgeschichte war ich am Berliner Kupferstichkabinett als studentische Hilfskraft tätig. Zudem konnte ich bei zwei Ausstellungen des Kupferstichkabinetts der Hamburger Kunsthalle – zu…
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