Foto-Theorie NEU gelesen: Ende oder Krise der Theorie?

Die Frage ist bewusst provokativ gestellt – wenngleich sie das jahrzehntelange, letztlich unergiebige Gerede von einem „Ende“ zitiert. Die alternative Frage nach einer „Krise“ einer zeitgemäßen Theorie der künstlerischen Fotografie sei aber schon erlaubt. Oder handelt es sich dabei lediglich um eine Verwechselung von Theorie und Praxis? Wie dem auch sei: Wir haben in unserem…

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Foto-Theorie NEU gelesen: Hito Steyerl und die Allgegenwart des digitalen Spams

Zeitgenössische Theorie, die wirklich etwas auf sich hält, kann an Hito Steyerl natürlich nicht vorbei. Die Filmemacherin und in München lehrende Kulturkritikerin ist die vielleicht bekannteste Vertreterin einer so genannten Post internet-art — einem modischen Wortungetüm, dass sich auf eine künstlerische Praxis bezieht, welche die gesellschaftliche Relevanz des Internets reflektiert.  Genau diese Haltung verfolgt Steyerl…

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Foto-Theorie NEU gelesen: Peter Geimer und die langlebige Metaphorik

Von der besonderen Bedeutung von Metaphorik bei der Auseinandersetzung mit dem Fotografischen war schon bei der Diskussion des Ansatzes von Katharina Sykora die Rede. Peter Geimer hat in einem Beitrag zur indexikalischen Dimension, genauer: dem Motiv der „Spur“, darauf verwiesen, dass sich deren Bedeutung auch im digitalen Zeitalter Fotografie nicht geändert habe. Geimer, der seit…

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Foto-Theorie NEU gelesen: Welche Zukunft hat die künstlerische Fotografie?

Unsere Reihe „Foto-Theorie NEU gelesen“ bezieht sich nicht nur auf Beiträge der letzten zwanzig Jahre, sondern in diesem Fall auch einmal auf eine brandaktuelle Theorie-Diskussion rund um die künstlerische Fotografie. In diesem Zusammenhang geht es nicht um die Position eine*r/s Theoretiker*in/s. Die Rede ist vielmehr von einer mehrstimmigen Diskussionsrunde zur Zukunft der Fotografie, welche das…

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Foto-Theorie NEU gelesen: Katharina Sykora und die Ästhetisierung des Todes

Dass die Auseinandersetzung mit der Fotografie stets auch von Metaphern begleitet wurde, ist eine banale Erkenntnis. Zu diesem Thema liegt bereits ausreichend Literatur vor. Eine besonders frühe und zudem gern bemühte Metapher ist die des Todes. Ihr widmete die Kunsthistorikerin Katharina Sykora zwei, 2009 und 2015 erschienene Bände unter dem Titel „Die Tode der Fotografie“.…

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Foto-Theorie NEU gelesen: Jens Schröter und die „post-fotografischen“ Bilder

Die in den neunziger Jahren einsetzende Debatte über die digitale Fotografie hat es vorgemacht und wiederholt sich momentan in anderer, teilweise nicht minder hysterischer Form im Hinblick auf manche populären Überlegungen zur künstlichen Intelligenz: technologische Veränderungen führen in Diskussionen um das Fotografische zu theoretischen Verunsicherungen über den Status des Mediums. Von einer Mehrheit werden sie…

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Foto-Theorie NEU gelesen: Martina Dobbe und das bildlose Bild

Martina Dobbe, von 2015 bis 2025 Professorin für Kunstgeschichte der Moderne und der Gegenwart an der Kunstakademie Düsseldorf, hat in ihrer 2007 erschienenen Habilitationsschrift „Fotografie als theoretisches Objekt“ den Beitrag „Bildlose Bilder?“ publiziert, der im Untertitel viel verspricht: „Zum Status des Bildes im Medienzeitalter“. So grundlegend und allgemein das klingt, so konkret geht die Autorin…

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Foto-Theorie NEU gelesen: Kathrin Schönegg und die Geschichte der Abstraktion

Vielleicht wird man überrascht sein, wenn man den Namen einer aufstrebenden jungen Kuratorin im Kontext einer fototheoretischen Diskussion erblickt. Das aber würde bedeuten, die wissenschaftlich anspruchsvollen Beiträge der Leiterin der Fotografischen Sammlung des Münchener Stadtmuseums Kathrin Schönegg zu ignorieren. Deuteten schon zuvor manche Aufsätze der 1982 geborenen Kollegin ihr Potential an, so markierte spätestens die…

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Foto-Theorie NEU gelesen: Steffen Siegel und das Politische der Kunst

Über große Themen muss die zeitgenössische Kunst-Theorie vielleicht keine finalen Aussagen treffen. Die Komplexität einer sich ständig ändernden Wirklichkeit hat Aussagen zu „dem Menschen“, „die Natur“, „das Soziale“ oder „das Politische“ zu so vielen Varianten geführt, dass man sie wohl nur noch in Einzelfallstudien gewinnbringend thematisieren kann. Diese Einsicht teilt auch Steffen Siegel, der einzige…

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Foto-Theorie NEU gelesen: Abigail Solomon-Godeau und das Feminismus-Problem

Wer die Beiträge unserer noch jungen Reihe aufmerksam verfolgt hat, wird eventuell schon eine Gender-Problematik erkannt haben: Die bislang diskutierten Texte stammen ausnahmslos von Foto-Theoretikern; wir haben  also weibliche Stimmen ausgeblendet. Ich will an dieser Stelle nicht darüber spekulieren, ob dies der Realität entspricht oder andere Gründe hat, sondern nun endlich einer etablierten amerikanischen Autorin…

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