Dein Betrieb, gOlab, definiert sich als „Labor für analoge C-Prints“. Das klingt im digitalen Zeitalter sympathisch konservativ, doch stelle ich mir vor, dass Du im Vergleich zu den „Riesen“ wie Recom ART, Grieger oder WhiteWall ganz schön zu kämpfen hast. Wie definierst Du vor diesem Hintergrund grob die Position und die Zukunft Deines Labors? Wie schön,…
WeiterlesenQuo vadis? Eine Ausstellung zur weiblichen Reisefotografie
Wer reist nicht gerne — selbst wenn dies heutzutage mit Zweifeln an den ökologischen Konsequenzen behaftet ist und sich sogleich ein moralisch eingefärbter Rechtfertigungs-Zwang eröffnet? Das Thema ist weit und in der Kunstgeschichte auch immer einmal wieder mit Publikationen und/oder Ausstellungen thematisiert worden, also nicht gerade neu. Im Hinblick auf die Fotografie hatte noch eine…
WeiterlesenNeue Bildwelten?
Text-to-Image-Bildgeneratoren werden derzeit bis in die Tagespresse hinein mit großer Begeisterung diskutiert. Nachfolgend möchte ich untersuchen, in welchem Verhältnis diese bildgebende Technologie zu fotografischen Prozessen steht. Hierzu greife ich auf das in meinem Buch „Photographic Objects“ (2012) entwickelte Theorie-Modell zurück, welches das „Fotografische“ als eine indexikalisch-technologische Transformation von Input in Output definiert: Indexikalisch bezieht sich auf eine physikalische…
Weiterlesen4 Fragen an…Jessica Morhard
Du betreust als Fotorestauratorin am Restaurierungszentrum Düsseldorf (RED) seit über 12 Jahren die städtischen Sammlungen, die ja in 2018 mit dem Erwerb der Sammlung Kicken durch den Kunstpalast auch noch mal stark in den öffentlichen Blick gerückt sind. Langeweile bekommt man als Restauratorin dieser komplexen Sammlungen sicher nicht, zumal sich die Erhaltung und Konservierung von…
WeiterlesenRezeptionsprobleme der Moderne? Kleine Provokationen zu Blindstellen der Fotogeschichte
Man kennt diese Erfahrung von Besuchen einiger gut ausgestatteter Museen im deutschsprachigen Raum, in Frankreich, den Niederlanden, USA und manch anderen Ländern: Wenn man die Institution verlässt, wähnt man sich im Glauben soeben wieder ein Mal die Malerei der Moderne im Schnelldurchgang passiert zu haben. Da waren doch Picasso, Matisse, Kandinsky, Klee, Beckmann, Dix etc.…
WeiterlesenDie DGPh zu Gast in Hannover – Zum „Bildeingriff“ aus jedweder Perspektive
Am 23. März 2023 traf sich die Sektion Geschichte und Archive der DGPh mit etwa 30 Teilnehmenden zu einem MeetUp im Sprengel Museum Hannover, auf dem das Jahresthema der Sektion, der „Bildeingriff“, aus verschiedensten Perspektiven beleuchtet wurde. Hier ein kurzer Review. Zunächst begrüßte der Sektionsvorstand mit Lucia Halder, Jessica Morhard, Peter Konarzewski und Miriam Zlobinski…
Weiterlesen4 Fragen an…Thomas Seelig
Das Museum Folkwang hat dank der jahrelangen Basis-Arbeit von Ute Eskildsen eine der qualitativ hochwertigsten Sammlungen zur künstlerischen Fotografie in Deutschland. Welche strategischen Ziele verfolgst Du in Deiner Ankaufspolitik? Hinter privaten und institutionellen Sammlungen die großen Leitlinien zu entdecken, zu sehen wie sie gegründet, argumentiert und in die Zukunft geführt werden, ist äusserst spannend. Anfangs…
WeiterlesenZum Himmel hoch, da schaut die Kunst. Eine Gruppenausstellung in Frankfurt
Der Himmel scheint in zu sein. Denn nachdem Kathrin Schönegg uns im vergangenen Jahr bereits mit ihrer geradezu spektakulären Wolken-Ausstellung, korrekt: Songs of the Sky. Photography & the Cloud, bei C/O Berlin aus historischer wie auch zeitgenössischer, sprich: digitaler Perspektive eine Begegnung mit dem Überirdischen eröffnet hat, legt nun die DZ Bank-Kunststiftung mit ihrer Ausstellung…
WeiterlesenVerführerische Bilder, persönlich erzählt
Fotos von AirBnBs, Dating-Apps und der Tötung von Osama bin Laden könnten unterschiedlicher nicht sein, und alle ziehen sie uns in ihren Bann. Ein neuer Podcast des Fotomuseum Winterthur sammelt ganz persönliche Eindrücke von Menschen, die von Bildern in die Irre geführt wurden. Das Fotomuseum Winterthur ist bekannt für seine experimentellen Formate des Ausstellens von…
Weiterlesen4 Fragen an…Sven Johne
Du praktizierst auf mindestens zwei unterschiedlichen künstlerischen Ebenen: der Fotografie und des Videos. Welche Vorteile siehst Du in der Wahl des jeweiligen Mediums? Filmisch zu arbeiten hatte zunächst rein pragmatische Gründe: Immer wieder Fotografien mit Texten zu kombinieren – da erreichte ich irgendwann bei bestimmten Themen einfach eine Grenze: Wie bringe ich meine Recherchen, wie…
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