Kunstgeschichte unter dem Diktat der Ökonomie? “Performative” Perspektiven

Wie vital ist eigentlich unser Fach? Sicherlich einer der originellsten Kunst- und Architekturhistoriker der Gegenwart, der auch spätestens seit seinem Bändchen Die Kunst der Gegenwart. 1960 bis heute (München 2008) einem breiteren Publikum bekannt ist, dürfte der ETH-Professor Philip Ursprung sein. Die ungewöhnliche Optik, die sich schon dort andeutete, wird in seiner jüngsten Aufsatzsammlung ausgeführt…

Weiterlesen
Ein Vierteljahrhundert Theorie und Kunst: Rückblick auf eine EIKON-Sonderpublikation

Dieses Buch ist schon nicht mehr ganz neu, aber immerhin eine der innovativsten Publikationen der vergangenen Jahre zum thematischen Horizont dieses Blogs. Der Anlass war das 25-jährige Jubiläum der 1991 gegründeten Zeitschrift für Fotografie und Medienkunst “EIKON”, die seitdem regelmäßig in Wien erscheint und sich vor allem mit jüngeren künstlerischen Positionen beschäftigt. Die Anzahl der…

Weiterlesen
DIE NEUEN DEUTSCHEN DOKUMENTARISTEN – Das Nachleben der Neuen Sachlichkeit in der Fotografie der 1960er- und 1970er-Jahre

Auf dieses Buch werden schon viele Leser lange gewartet haben, vielleicht ohne dass es ihnen bewusst war. Auf der Basis einer grundlegenden Reflexion jener Veränderungen, welche die bundesdeutsche Gesellschaft in den 1960er- und 1970er-Jahren geprägt haben, verfolgt Alessandra Nappo die Veränderung der fotografischen Bildsprache jener Zeit. Es geht um die Wiederentdeckung der Fotografie der Neuen…

Weiterlesen
Andrés Mario Zervigón, Photography and Germany

Es gibt Buchtitel, die man getrost als misslungen bezeichnen kann: Photography AND Germany zählt sicherlich dazu. Freilich kann man dies nicht dem Autor, Andrés Mario Zervignón, Professor für Foto-Geschichte an der Rutgers University (NJ), vorwerfen. Sein 224 Seiten umfassendes Bändchen ist nämlich in der Reihe „Exposures“ erschienen, die durchgängig mit Wortpaaren auftritt. Auch im Falle…

Weiterlesen